GET ME A PIANO: GEORGE DUKE
12. Mai 2010, 20.30 h, Stadthalle Aalen

Selten prägt ein Musiker eine Ära so sehr wie George Duke. Seit sich der Jazz in den Sechzigern mit Stilen wie Funk, Soul, Rock oder Bossa paart, zählen die Alben von Duke zu den Höhepunkten einer Ära, z.B. seine legendären MPS-Sessions oder „Brazilian Love Affair“ mit Flora Purim. Als gesuchter Sideman veredelt er zahllose Platten von Kollegen aus Jazz, Rock oder Soul wie Cannonball Adderley, Billy Cobham, Jean-Luc Ponty, Frank Zappa, Nancy Wilson, John Scofield, Joe Henderson, Earth, Wind & Fire, Stanley Clarke, Herb Ellis & Ray Brown, Gene Ammons, Cannonball Adderley ,,,
Alles beginnt ganz klein. Bei einem Konzert des großen Duke (Ellington) ist der kleine Duke kaum zu bändigen und verlangt: Get me a piano, get me a piano. Mit sieben bekommt er dann Klavierunterricht. Was funky bedeutet, lernt er in der örtlichen Baptistenkirche. Er studiert Musik, überraschenderweise mit den Fächern Posaune, Komposition und Kontrabass. Eine erste professionelle Band gründet er zusammen mit einem unbekannten Sänger namens Al Jarreau. Daraus entsteht die Hausband des Half Note Club in San Francisco. Sie begleiten Hochkaräter wie Sonny Rollins oder Dexter Gordon.
Ein erster Meilenstein ist das Zusammentreffen mit Ponty und die stärkere Bedeutung des damals noch klobigen aber revolutionären E-Pianos. 1969 geht George Duke für ein Jahr in die wohl beste Band, die Zappa je hatte. Es folgen zwei Jahre im Quintett des Black Messiah Cannonball Adderley, nach Zappas ironischer Rockjazz-Fusion der Souljazz mit langer schwarzer Tradition und dem politischen Bewusstsein der Sechziger.
George Duke lernt langjährige musikalische Weggefährten wie Stanley Clarke oder Billy Cobham kennen, arbeitet als Produzent für Popmusiker wie Gladys Knight oder Sister Sledge, aber auch für Miles Davis (Amandla), leitet das Konzert für Nelson Mandela 1988, überschreitet immer wieder lustvoll die Grenzen zu Soul oder Funk. Und doch steht George Duke mit beiden Beinen in einem Jazz, bei dem er immer wieder auf die afroamerikanischen Wurzeln hinweist und deren Essenz, den Blues anmahnt.
So schön es ist, dass George Duke zu den meistbeschäftigten Jazzmusikern aller Zeiten zählt, es führt leider auch dazu, dass er kaum die Zeit für ausgedehnte Tourneen findet. Seit 20 Jahren war er nicht mehr in Deutschland. Freuen wir uns, dass er sein einziges Konzert in BaWü in der Stadthalle Aalen spielt, mit einer erstklassigen Band um den Marcus-Miller-Drummer Ronald Bruner. Anschließend, gegen 22.30 h findet im Löwen-Club in Aalen eine Jam Session statt. Auf dem Programm der LC-Allstars stehen überwiegend Nummern von George Duke.
George Duke – Keyboards
Jef Lee Johnson – Gitarre
Michael Manson – Bass
Ronald Bruner – Schlagzeug
Shannon Pearson – Gesang
www.georgeduke.com
Veranstalter:
kunterbunt e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen.
Präsentiert von der Schwäbischen Post / Gmünder Tagespost
mit freundlicher Unterstützung der KSK Ostalb
12. Mai 2010, 20.30 h, Stadthalle Aalen

Selten prägt ein Musiker eine Ära so sehr wie George Duke. Seit sich der Jazz in den Sechzigern mit Stilen wie Funk, Soul, Rock oder Bossa paart, zählen die Alben von Duke zu den Höhepunkten einer Ära, z.B. seine legendären MPS-Sessions oder „Brazilian Love Affair“ mit Flora Purim. Als gesuchter Sideman veredelt er zahllose Platten von Kollegen aus Jazz, Rock oder Soul wie Cannonball Adderley, Billy Cobham, Jean-Luc Ponty, Frank Zappa, Nancy Wilson, John Scofield, Joe Henderson, Earth, Wind & Fire, Stanley Clarke, Herb Ellis & Ray Brown, Gene Ammons, Cannonball Adderley ,,,
Alles beginnt ganz klein. Bei einem Konzert des großen Duke (Ellington) ist der kleine Duke kaum zu bändigen und verlangt: Get me a piano, get me a piano. Mit sieben bekommt er dann Klavierunterricht. Was funky bedeutet, lernt er in der örtlichen Baptistenkirche. Er studiert Musik, überraschenderweise mit den Fächern Posaune, Komposition und Kontrabass. Eine erste professionelle Band gründet er zusammen mit einem unbekannten Sänger namens Al Jarreau. Daraus entsteht die Hausband des Half Note Club in San Francisco. Sie begleiten Hochkaräter wie Sonny Rollins oder Dexter Gordon.
Ein erster Meilenstein ist das Zusammentreffen mit Ponty und die stärkere Bedeutung des damals noch klobigen aber revolutionären E-Pianos. 1969 geht George Duke für ein Jahr in die wohl beste Band, die Zappa je hatte. Es folgen zwei Jahre im Quintett des Black Messiah Cannonball Adderley, nach Zappas ironischer Rockjazz-Fusion der Souljazz mit langer schwarzer Tradition und dem politischen Bewusstsein der Sechziger.
George Duke lernt langjährige musikalische Weggefährten wie Stanley Clarke oder Billy Cobham kennen, arbeitet als Produzent für Popmusiker wie Gladys Knight oder Sister Sledge, aber auch für Miles Davis (Amandla), leitet das Konzert für Nelson Mandela 1988, überschreitet immer wieder lustvoll die Grenzen zu Soul oder Funk. Und doch steht George Duke mit beiden Beinen in einem Jazz, bei dem er immer wieder auf die afroamerikanischen Wurzeln hinweist und deren Essenz, den Blues anmahnt.
So schön es ist, dass George Duke zu den meistbeschäftigten Jazzmusikern aller Zeiten zählt, es führt leider auch dazu, dass er kaum die Zeit für ausgedehnte Tourneen findet. Seit 20 Jahren war er nicht mehr in Deutschland. Freuen wir uns, dass er sein einziges Konzert in BaWü in der Stadthalle Aalen spielt, mit einer erstklassigen Band um den Marcus-Miller-Drummer Ronald Bruner. Anschließend, gegen 22.30 h findet im Löwen-Club in Aalen eine Jam Session statt. Auf dem Programm der LC-Allstars stehen überwiegend Nummern von George Duke.
George Duke – Keyboards
Jef Lee Johnson – Gitarre
Michael Manson – Bass
Ronald Bruner – Schlagzeug
Shannon Pearson – Gesang
www.georgeduke.com
Veranstalter:
kunterbunt e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen.
Präsentiert von der Schwäbischen Post / Gmünder Tagespost
mit freundlicher Unterstützung der KSK Ostalb
